Vierländer Erdbeerfest 2026

Los ging es mit dem Bus X 32 nach Bergedorf.
Ulla, Manfred & ich, Ricarda.

Wir waren nicht die einzigen, die auf den Erdbeerfest-Bus warteten.
Immer wieder interessant, dass besonders Senioren und insbesondere solche mit Rollatoren versuchen, sich die Pool-Position zu verschaffen nach dem Motto:   „Platz da !“

Die Kinder vertrieben sich die Zeit (wie Kinder halt so sind):
„Erdbeer-Bus – Erdbeer-Bus“, … sangen sie aufgeregt und liefen hin und her.

Wir waren froh, als wir im Bus saßen und es endlich los ging.
Eine hochbetagte Frau keifte beim Aussteigen einen hilfsbereiten Mann an,
der jemandem im Rollstuhl den Ausstieg erleichtern wollte:
„Das ist gar nicht Ihre Aufgabe. – Das muss der Fahrer machen!“
Sie steigerte sich hinein und ich dachte: „Na mit der Begleitung mag
das ja ein angenehmes Fest werden.“

Zu ihrer Entschuldigung mag der Hinweis dienen, dass wir bereits fast 30 Grad hatten.

Wir kauften unsere Eintrittskarten, ließen uns brav einen Stempel aufdrücken
und nun konnte es los gehen. Erstmal aus der Menge raus, am besten geradeaus.

Ulla hatte Sorge, es würde nur Erdbeeren geben und nicht auch etwas Vernünftiges.
Die Sorge wurden sofort zerstreut, denn bereits im ersten Zelt wurden Würste zubereitet, Pommes und anderes allerlei.  – Ulla wollte sich sofort darauf stürzen,
musste dann aber erkennen, dass die Würste noch ganz roh waren.

Ich hatte mich derweil davon gemacht.
Vor mir lagen Gemüsebeete und ich studierte die Insekten,
die sich an den Blüten gütlich taten.
Da tauchte neben mir ein Herr auf, der zweifelsfrei
etwas vom Gärtnern zu verstehen schien.
Wir fachsimpelten eine Weile.
Als ich Ulla und Manfred sah, winkte ich sie heran.

Ulla war sofort in ihrem Element und Manfred hielt höflichen Abstand.

 

 

 

 

 

 

 

Wir bummelten durch die Kinderecke, sahen uns Stände an, aber Ulla
wollte etwas essen und auch Manfred war danach.
Beiden war es für Kuchen aber noch zu früh.

Und schwupps landeten sie bei Fisch.
Das müssen glückstädter Nachwirkungen sein:

 

 

 

 

 

 

Die gucken nicht böse – sie kauen ! – Und beide haben mir versichert, es war lecker.

Wir beschlossen mit dem Ewer um 16:30 Uhr zurück zu fahren
und ließen uns Plätze reservieren.
Manfred suchte immer wieder nach einem schattigen Plätzchen.
Er war noch nicht wieder ganz auf dem Posten.
Ich schlug ihm vor einen Kaffee zu trinken und Ulla fand,
das sei eine gute Idee. :

Bis zur Rückfahrt mit dem Ewer waren es noch ungefähr drei Stunden.
Manfred wollte lieber nach Hause fahren und so sorgten wir dafür, dass
er mit dem Shuttle zurück fahren konnte, ließen ihn von der Ewer-Liste
streichen und begaben uns zum Rieck-Haus.

Ulla freute sich dort auf ein bekanntes Gesicht zu treffen.

Ulla hatte noch so viele Fragen und er beantwortete alle mit Engelsgeduld.

Danach huschten wir zwischen den Aufführungen und einem schattigen Plätzchen
hin und her, sprachen mit vielen über den Unterschied zwischen Geborenen und Gebürtigen Hamburgern und genossen den schönen Aufenthalt.

Die kleinen Videoeinlagen  wird Karl-Peter für uns zusammen schneiden.
Ein kleiner Trostpreis für krankheitsbedingte Abwesenheit.

Film einfügen.

Ulla holte ihre Einkäufe, die sie sich hat zurück legen lassen und dann begann:

Das spannende Abenteuer der Ewer-Rückfahrt.

Ausgelegt ist die Fahrt für 10 Gäste.
Im Verhältnis zur Hitze beim Erdbeerfest war das Lüftchen
im Ewer auf der Doweelbe eine Wohltat.

00:02:56

Ulla war so lieb auch von mir ein Foto zu machen.

Ich habe die Ewer-Fahrt genossen und es wird
bestimmt nicht unsere Letze sein.

Als wir in Bergedorf angekommen waren,
meinte Ulla, dort solle es wohl ein Schloss geben.

Kein Problem !

Wir haben schließlich lange in Kirchwerder gewohnt.
Ich habe den mittelalterlichen Markt geliebt und
schließlich gibt es da noch eine Eisdiele, an der wir
früher nicht vorbei gehen konnten.

So haben wir diesen schönen Tag komodig ausklingen lassen.

 

„Und wo got wi nu als nächtes hin ?“

Övelgönne – Herzapfelhof  – Hof Eggers

dat wüllt wi denn mal besnacken
beim Stammtisch :

*Quelle – Musik :   SeemannsChor-Hamburg
ViDEO-Schnitt – … aus gefühlten 1000 Schnippseln :   KPG-Studio

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